Saubere Luft in deutschen Städten - aber wie?

In fast 50 deutschen Städten werden die Grenzwerte für die Stickstoffdioxid-Konzentration im Jahresmittel überschritten. Ende Februar hat die EU-Kommission Deutschland deswegen ein "letztes Mahnschreiben" übersandt.
Im Fokus der Debatte stehen Dieselfahrzeuge. Eine Beschränkung ihres Einsatzes durch Umweltzonen, Fahrverbote oder Steuererhöhung würde allerdings nicht nur positive Effekte mit sich bringen. Zudem wären dies die für Unternehmen kostspieligsten Maßnahmen. Zahlreiche verkehrslenkende Alternativen bergen dagegen große Potenziale für Verkehr und Umwelt in Städten.
Details dazu und viele andere Informationen zum Thema "Saubere Luft in deutschen Städten" bietet das gleichnamige DIHK-Faktenpapier. Von der Diesel-Technologie über die Grundlagen des Wirtschaftsverkehrs bis hin zu Instrumenten wie Umweltzonen, Einfahrverboten oder City-Maut: Mit zahlreichen Faktenchecks, Tabellen und Grafiken beleuchtet das Papier Grundlagen und Maßnahmen.
Der DIHK vergleicht Effekte, Umsetzungs- und Wirkungsdauer ausgewählter Handlungsoptionen miteinander und kommt zu dem Ergebnis, dass kaum eine allein ausreichen wird, um die europäischen Luftqualitätsziele in allen deutschen Städten zu erreichen.
Das Faktenpapier zur sauberen Luft in Städten hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) zur Verfügung gestellt.